Flüchtlingskinder

Hundert, tausende. Sie sind auf der Flucht vor Hunger und Krieg. Sie haben Angst, sind erschöpft von der langen Reise und hungrig. Oft sind die Flüchtlinge schon seit mehreren Wochen unterwegs und haben dabei nicht nur zu Hause, sondern auch auf dem Weg hierher schlimmere Dinge erlebt, als wir sie uns überhaupt vorstellen können, so werden sie z.B. von manchen Schleppern ausgeraubt und physisch misshandelt. Immer mehr Kinder sind darunter. Ihnen setzen die Strapazen der langen und gefährlichen Reise besonders zu.

Flüchtlingskinder aus Syrien

Beispielsweise in Syrien ist die Lage extrem: Inzwischen ist die Hälfte aller Syrer auf der Flucht, das sind ci. 7,6 Millionen Menschen innerhalb von Syrien und 4,3 Millionen im Ausland. Und jeder zweite Flüchtling ist minderjährig.

Mit Online Spenden kann man Flüchtlingskinder unterstützenWarum sind immer mehr Kinder auf der Flucht?

Reicht das Ersparte in einer Familie nicht, um alle Familienmitglieder aus dem Land zu schmuggeln, tendieren viele Eltern dazu, ihre Kinder voraus zu schicken. In anderen Fällen, werden Eltern und Kinder auf der Flucht getrennt oder die Erwachsenen lassen ihre Zöglinge auf dem Weg zurück, in der Hoffnung, sie später nach zu holen, weil alle zusammen langsamer vorankommen oder glauben, einzeln besser über Grenzen zu gelangen. Damit spielen sie jedoch mitunter den Menschenhändlern in die Hände. Diese sind insbesondere an jungen Mädchen interessiert.

Der Krieg traumatisiert

Waren Kinder direkt mit Toten und Verletzten während der Kriegshandlungen konfrontiert, ist in nächster Nähe eine Bombe explodiert oder ähnliches, verdrängen sie das Geschehen oft erst einmal. Für die psychische Gesundheit hat das Auswirkungen. Die Kinder bekommen Phobien: Bestimmte Geräusche machen ihnen auf einmal Angst, sie fühlen sich bedroht, in Panik. Die Geräusche lassen nämlich die verdrängten Ereignisse wieder ans Tageslicht kommen.

Andere Kinder erleben einen kompletten Vertrauensverlust. Die erfahrene Gewalt macht sie extrem misstrauisch gegenüber allen Mitmenschen werden, was zu Depressionen führt. Diese Kinder wollen dann mitunter aus Angst das Haus gar nicht mehr verlassen oder werden aggressiv gegen andere und sich selber.

Kinderhilfswerke versuchen ein wenig Trost zu spenden

Dementsprechend sind die Flüchtlingskinder traumatisiert, viele sind krank und haben Verletzungen an Füssen und Beinen. Oft sind sie geschwächt und unterernährt, haben Fieber und Durchfall. Sie trinken zu wenig, da sie häufig Stunden unter der prallen Sonne verbringen, wo kein WC und kein Trinkwasser zur Verfügung stehen. Kinderhilfswerke spenden ein wenig Trost, in dem sie an den Flüchtlingscamps Decken, Kleidung und Windeln verteilen. Diese kann man z.B. mit Online Spenden unterstützen.

 

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